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Willi will's wissen

Konstitutionelle Entwicklungsbeschleunigung

Viele gesunde Kinder entwickeln sich rascher als andere. Sie sind in der Kindheit größer und kommen früher in die Pubertät. Sie bleiben also nicht dauerhaft zu groß. Die konstitutionelle Entwicklungsbeschleunigung tritt familiär gehäuft auf und ist eine seltene Normvariante des gesunden Wachstums.

Bevor gesagt wird, ein bestimmtes Kind sei konstitutionell entwicklungsbeschleunigt, müssen eine Reihe von seltenen Erkrankungen ausgeschlossen werden. Hormonbildende Tumoren können die Entwicklungsgeschwindigkeit eines Kindes beeinflussen, und besonders bei Mädchen kann es zu einem vorzeitigen Beginn der Pubertät kommen (Frühpubertät, Pubertas praecox).

In diesen Fällen ist nicht nur die Entwicklungsgeschwindigkeit beschleunigt, sondern — durch die viel zu rasche Ausreifung der Epiphysenfugen — oft auch die Endgröße des Kindes herabgesetzt, d.h. die Kinder bleiben als Erwachsene kleiner.

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